Sunflower

Jeder Buchstabe wiegt schwer.

 

Jedes Wort kommt mit Bedacht über meine Lippen.

 

Jeder Gedanke wird ins Gute gekehrt.

 

Neue Kraft entwickelt sich.

 

Eine Kraft, die schwach und verletzlich ist.

 

Eine neue Blume in der Wüste.

 

Feingliedrig rankt sie sich durch mein Innerstes.

 

Ich bin erschöpft.

 

Gebe auf.

 

Vertraue.

 

Bin mutig.

 

Die Kraft bin ich.

 

Schwach, verletzlich und mutig.

 

Nach all den Jahren endlich mutig.

 

Nach all den Jahren endlich Raum.

 

Ich vergebe mir selbst.

 

Ich bin dankbar, so zu sein, wie ich bin.

 

Und ich vertraue.

 

Gebe auf.

 

Lass geschehen.

 

Ich bin dankbar.

 

Froh.

 

Erschöpft und froh.

 

Am Leben.

 

Neu.

 

Alt und neu.

 

Beinahe schlafe ich ein.

 

Mein Mund drückt keine Freude aus.

 

Mühselig ring ich um diese Worte.

 

Ich will leben.

 

Ich will hier leben.

 

Es ist schön.

 

Musik stürmt in meinem Kopf.

 

Leise ist die Musik, die ich spiel.

 

Beinahe schlafe ich ein.

 

Sicherheit.

 

Ich kämpf mit meiner Angst.

 

Ohne Angst kein Mut…

 

Ich vertraue.

 

Bin dankbar.

 

Bin müde.

 

Bin ruhig.

 

Langsam.

 

Lass geschehen.

 

Lass los.

 

Die Angst schickt Bilder.

 

Wie ein schläfriger Löwe schau ich sie mir an.

 

Sie prallen ab.

 

Mein Mund lächelt.

 

Die Angst darf sein.

 

Ich hab die Perfektion losgelassen.

 

Fehler dürfen sein.

 

Die Sonne steht immer an einem anderen Ort.

 

Der Sonne entgegen, sind manchmal Wendungen.

 

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© Ina Seiser